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News 17. Juli 2026

Der TuS ist bereit am Sportpark zu investieren

TuS Königsdorf ist bereit in den Sportpark zu investieren und neue Sportangebote zu schaffen


• 3 Multifunktions-Sandplätze beantragt
• Neuer Turnraum oberhalb der Geschäftsstelle
• Beteiligung an neuen Umkleiden


Frechen-Königsdorf, 17. Juli 2026.

Der TuS Blau-Weiß Königsdorf ist bereit, in die Erweiterung des städtischen Sportparks an der Pfeilstraße zu investieren. Damit will der Verein mit eigenen Mitteln die Sport- und Bewegungsräume erweitern, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. „Die Stadt Frechen hat auf absehbare Zeit kaum mehr Geld für freiwillige Ausgaben.Die Umsetzung des Sportentwicklungsplans stockt. Wir haben uns gefragt: Was kann unser Verein tun, um den Menschen vor Ort zusätzliche Angebote machen zu können?

Der TuS ist bereit, in drei Projekte zu investieren, die die Sportinfrastruktur ganz konkret erweitert, ohne dass es die Stadt Geld oder sonstigen dauerhaften Aufwand kostet. Wir hoffen deshalb, dass die Stadt diese Vorhaben genehmigt“, sagt Gerd Koslowski, Vorsitzender des Tus Blau-Weiß Königsdorf. Auf dem brachliegenden Grünstreifen hinter der Tennishalle möchte der TuS drei Multifunktions-Sandplätze errichten. Vor allem die Volleyball-Abteilung, aber auch die Handballer, Fußballer und Turner könnten diese Plätze für Trainings- und Wettkampfzwecke nutzen. Beach Volleyball erfreut sich wachsender Beliebtheit, zudem könnten Beachhandball und Beachsoccer erstmals in Frechen angeboten werden. Heute müssen die TuS Volleyballer auf die Plätze am Freibad ausweichen. Dafür zahlt die Stadt wiederum Nutzungsgebühren an den Bäderbetrieb. Das könnte zukünftig entfallen.Der TuS will die Plätze auf eigene Kosten herrichten und pflegen lassen. Die Stadt hätte weder Arbeit noch Kosten, müsste jedoch die Nutzung des städtischen Grundstücks vertraglich einräumen. Ein entsprechender Antrag liegt der Stadtverwaltung bereits vor. Eine Antwort steht aus.

Die Turner bilden mit über 1.300 Mitgliedern die bei weitem größte Abteilung des TuS Königsdorf. Für das vielfältige Sportangebot von Klein bis Groß gibt es nach dem Wegfall der Turnhalle der Johannesschule nicht genügend Räumlichkeiten. Deswegen mieten die Turner schon heute auf eigene Kosten geeignete Räume im Ort an, u.a. im Elisabethheim. Der TuS möchte oberhalb der heutigen Geschäftsstelle mit ca. 100 Quadratmetern auf eigene Kosten einen weiteren Sportraum errichten. Auch hier hofft der TuS auf die Zustimmung der Stadt als Eigentümerin des Grundstücks, sobald die Pläne weiter fortgeschritten sind.

Insbesondere den Leistungssportlern in der Handball- und Fußballabteilung, die in hohen Ligen spielen, fehlt heute ein Kraftraum. Im Zuge der städtischen Planungen eines bedarfsgerechten Umkleidegebäudes am Sportplatz hatte der TuS sich bereit erklärt, einen integrierten Kraftraum mit eigenen Mitteln zu unterstützen. Wann das Umkleidegebäude errichtet wird, ist seit Jahren ungeklärt. Der bisherige Planungsstand reichte im Januar 2026 nicht aus, um öffentliche Fördermittel des Landes zur Umsetzung beantragen zu können. Seitdem hat sich daran nichtsgeändert.


Gerd Koslowski abschließend: „Der TuS hat heute 3.000 Mitglieder, die bei uns Sport- und Bewegungsangebote suchen. Damit verbunden ist eine große soziale Aufgabe, denn der Sport ist nicht nur gut für die gesundheitliche Entwicklung, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander. Die Politik feiert zudem die ehrenamtliche Vereinsarbeit. Der TuS macht konkrete Angebote, um dem gerecht zu werden. Vor dem Hintergrund hoffen wir, dass die Vertreter der Stadt für die Vorhaben grünes Licht geben.“

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