Starker Auftakt in die Aufstiegsrunde – TuS-Damen feiern emotionalen Heimsieg vor überragender Kulisse
Was für ein Auftakt. Was für ein Abend. Und was für eine Stimmung in der Gerhard-Berger-Halle.
Mit einem hart erkämpften 28:27-Heimsieg gegen die HSG Baunatal sind unsere 1. Damen in die Aufstiegsrunde zur 3. Liga gestartet – und haben damit direkt ein erstes wichtiges Ausrufezeichen gesetzt. Es war ein Spiel, das alles hatte: Intensität, Wendungen, Spannung bis zur letzten Sekunde – und eine Halle, die das Team nach vorne getragen hat.
„Am Ende gewinnen wir verdient, wenn auch glücklich“, ordnete Trainer Ole Romberg die Partie ein. „Wir haben über weite Strecken geführt, richtig gute Phasen gehabt – aber man sieht einfach, wie eng es auf diesem Niveau ist.“
Tatsächlich entwickelte sich von Beginn an ein intensives Duell auf Augenhöhe. Immer wieder erspielte sich der TuS Vorteile, musste aber auch Rückschläge verkraften. In der zweiten Halbzeit lag die Mannschaft zwischenzeitlich komfortabel in Führung, verlor dann jedoch etwas den Zugriff, sodass Baunatal zurückkam und sogar kurzzeitig die Führung übernahm.
Doch genau in dieser Phase zeigte das Team seine Qualität – und seinen Charakter.
„Für die Moral ist es extrem wichtig, so ein Spiel zu ziehen“, so Romberg. „Die Mannschaft hat eine unfassbare Energie und einen riesigen Willen gezeigt.“
Ein entscheidender Faktor dabei: die Unterstützung von den Rängen.
„Die Kulisse war überragend. Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt Romberg. „Das war Werbung für den Handball – und auch für unseren Verein. Dieser Zusammenhalt, diese Stimmung in der Halle, das hat definitiv einen großen Anteil am Sieg gehabt.“
Die Gerhard-Berger-Halle wurde einmal mehr zu dem, was sie sein kann: eine echte Heimspiel-Festung.
Neben den 1. Damen sorgt aktuell der gesamte Seniorenbereich für positive Schlagzeilen. Fast alle Mannschaften konnten am Wochenende ihre Spiele gewinnen. Die 3. Damen stehen bereits als Aufsteiger fest, während auch die 1. Herren und die 2. Herren in aussichtsreichen Positionen um den Aufstieg kämpfen.
Trotz aller positiven Entwicklungen bleibt der Blick im Verein bewusst klar und fokussiert.
„Das ist eine starke Momentaufnahme, mehr aber auch nicht“, betont der Vorsitzende Luca Houseman. „Entscheidend ist, dass wir weiter konzentriert und mit der nötigen Demut auftreten.“
Gerade der Auftaktsieg der Damen zeigt, wie eng und anspruchsvoll die Aufstiegsrunde ist. Auch Romberg ordnet das Niveau realistisch ein:
„Man merkt einfach, dass wir es hier mit einem anderen Kaliber zu tun haben – sowohl individuell als auch taktisch. Das ist eine riesige Herausforderung, aber genau darauf haben wir Bock.“
Und diese Herausforderung geht jetzt erst richtig los.
Drei Spiele stehen für die 1. Damen in der Aufstiegsrunde noch an. Drei Spiele, in denen alles möglich ist – und in denen jedes Detail, jede Aktion und jede Unterstützung von außen entscheidend sein kann.
Die Botschaft ist klar: Dieses Team ist bereit. Und es braucht den Verein im Rücken.
Jetzt heißt es: Halle vollmachen, Stimmung erzeugen und gemeinsam alles reinwerfen.
Handball. Heimat. Herzblut. Genau das war am Sonntag spürbar – und genau das wird auch in den kommenden Wochen den Unterschied machen können.
Fotos: Maria Schulz, Nicole Friederichs
Text: Ralph Friederichs











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