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News 2. November 2026

Lehrreicher Nachmittag gegen die Vipers

Unsere 1. Damen unterliegen den Bad Wildungen Vipers vor heimischem Publikum mit 25:33 (13:15). Auch die Vipers, die zuletzt länger keinen Sieg mehr eingefahren hatten, fanden an diesem Nachmittag nicht zu ihrer besten Form. Der TuS konnte das jedoch nicht nutzen und machte selbst zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Trotzdem gab es Phasen, die zeigen, was in dieser Mannschaft steckt.

3:3-Deckung bringt Königsdorf nach dem 6:12 zurück

Nach einer fehlerreichen Anfangsphase auf beiden Seiten war beim 5:6 noch alles offen. Dann setzten sich die Vipers innerhalb von acht Minuten auf 12:6 ab. Vor allem im Eins-gegen-Eins hatten die Gäste ihre Momente, und diese individuelle Stärke stellte Königsdorf im gewohnten Deckungsspiel vor einige Herausforderungen. Hinzu kamen die Ausfälle im Kader, durch die der TuS personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte.

Die Mannschaft ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Mit der Umstellung auf eine offensive 3:3-Deckung fand sie die richtige Antwort: Die Vipers wurden auseinandergezogen, ihre Passwege wurden enger, und sie wurden immer wieder zu technischen Fehlern und überhasteten Abschlüssen gezwungen. Der TuS kämpfte sich Tor um Tor heran und verkürzte bis zur Pause auf 13:15. Das Spiel war wieder offen, und die Halle war voll da.

Lange dran, dann reißt der Faden

Nach dem Seitenwechsel kehrte Königsdorf zur gewohnten 6:0-Deckung zurück. Damit kamen die Vipers wieder besser ins Spiel und konnten ihre Stärken im Eins-gegen-Eins häufiger ausspielen.

Der TuS blieb zunächst dran und hielt den Rückstand in Reichweite. Im Angriff erarbeitete sich die Mannschaft weiter ihre Chancen, scheiterte aber zu oft an der Torhüterin der Vipers, die einen sehr guten Tag erwischt hatte und viele Bälle entschärfte. Ein 0:6-Lauf binnen sechs Minuten brachte bis zur 46. Minute den 18:25-Rückstand. Die Mannschaft gab sich auch danach nicht auf, die Lücke ließ sich in der Schlussphase aber nicht mehr schließen.

Ehrliche Erkenntnis: Handballerisch ist noch Luft nach oben

Verloren ging dieses Spiel nicht, weil der Gegner übermächtig war, sondern weil Königsdorf sein eigenes Niveau nicht über 60 Minuten abrufen konnte. Die erste Halbzeit hat aber gezeigt, dass die Mannschaft Spiele taktisch beeinflussen und auch nach einem Rückstand zurückkommen kann. Darauf lässt sich aufbauen.

Um solche Partien für sich zu entscheiden, muss der TuS handballerisch weiter zulegen: im Eins-gegen-Eins in der Abwehr, in der Chancenverwertung, damit die eigenen Ideen auch über die volle Spielzeit umgesetzt werden können. Genau daran wird die Mannschaft in den kommenden Wochen im Training arbeiten.

Abhaken, Mund abwischen und im nächsten Spiel wieder angreifen.

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